Eigenes Etikettenformat millimetergenau erstellen
Definieren Sie ein eigenes Raster in Millimetern. Damit lassen sich auch unbekannte, ausländische oder bereits angebrochene Etikettenbögen sauber bedrucken.
Vor dem Druck: Papierformat A4, Skalierung 100 % und Ränder „Keine“ einstellen. Den ersten Durchlauf am besten auf Normalpapier.
So sitzt der Ausdruck auf Anhieb
- Vorlage prüfen: Maße, Spalten und Zeilen stehen auf der Verpackung des Etikettenbogens. Passt keine Vorlage, tragen Sie die Werte unter „Eigene Maße“ ein.
- Testbogen drucken: Die Umrisse zuerst auf Normalpapier drucken, den Ausdruck hinter den Etikettenbogen halten und gegen das Licht prüfen.
- Skalierung abschalten: Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ oder exakt 100 % wählen, niemals „An Seite anpassen“.
- Fein korrigieren: Bleibt ein Versatz, verschieben Sie den gesamten Druck über Korrektur X/Y in Schritten von 0,5 mm.
Wenn keine Vorlage passt: eigenes Raster in Millimetern
Etikettenbögen aus dem Ausland, ältere Restposten, Handelsmarken ohne Angabe des Rasters: Es gibt genug Bögen, für die keine der 17 hinterlegten Vorlagen stimmt. Für diese Fälle ist die Seite gedacht. Papiergröße, Spalten, Zeilen, Etikettengröße, Rand und Abstände lassen sich einzeln in Millimetern eintragen, und der Generator prüft laufend, ob das Raster überhaupt auf das Papier passt.
Die Werte stehen meist auf der Verpackung, oft als Etikettengröße und Anzahl je Bogen. Fehlt die Angabe, messen Sie ein Etikett mit dem Lineal und zählen Spalten und Zeilen ab. Rand und Abstand ermitteln Sie am schnellsten über den Testbogen: Er druckt nur die Umrisse mit Positionsnummern, und aus der Abweichung gegenüber dem echten Bogen lassen sich Rand oben, Rand links und die Zwischenräume in ein bis zwei Durchläufen einstellen.
Zwei Werte gehören zum Gerät und nicht zum Bogen: Korrektur X und Korrektur Y. Sie verschieben den gesamten Druck und gleichen aus, dass jeder Drucker das Blatt minimal anders einzieht. Deshalb bleiben diese beiden Werte erhalten, wenn Sie das Bogenformat oder den Generator wechseln; die Kalibrierung hängt am Drucker und nicht am Etikett.
Häufige Fragen
Woher bekomme ich die Maße meines Bogens?
Sie stehen auf der Verpackung, meist als „Etikettengröße“ und „Etiketten je Bogen“. Fehlt die Angabe, messen Sie ein Etikett mit dem Lineal und zählen Spalten und Zeilen. Rand und Abstand ermitteln Sie am schnellsten über einen Testbogen.
Der Ausdruck ist um wenige Millimeter verschoben.
Das ist fast immer der nicht bedruckbare Rand des Druckers, nicht das Raster. Verschieben Sie den gesamten Druck mit „Korrektur X“ und „Korrektur Y“ in Schritten von 0,5 mm. Negative Werte nach links beziehungsweise nach oben.
Kann ich die Etiketten mit einem Rahmen versehen?
Ja. Unter „Gestaltung“ stehen 26 Zierrahmen zur Wahl, je zwei zu 13 Kunststilen von der Renaissance bis zur Gegenwart. Jeder Rahmen lässt sich farbig oder in Schwarz-weiß drucken; die Schwarz-weiß-Fassung ist für Laserdrucker ohne Farbe gedacht. Der Innenabstand wird automatisch vergrößert, damit der Text nie unter dem Rahmen liegt.
Kann ich ein Logo oder ein Symbol aufs Etikett setzen?
Ja, beides. Unter „Bild & Symbol“ stehen 1512 Symbole zur Wahl, durchsuchbar auf Deutsch, in drei Strichstärken und in frei wählbarer Farbe. Alternativ lässt sich eine eigene Bilddatei einsetzen (PNG, JPEG, WebP oder SVG); sie wird im Browser gelesen und nicht hochgeladen. Platzierbar ist beides links, rechts, über oder unter dem Text sowie als blasser Hintergrund.
Weitere Etikettengeneratoren
Alle Werkzeuge nutzen dasselbe Raster, dieselben Formatvorlagen und dieselben Zierrahmen. Beim Wechsel bleiben Bogenformat und Gestaltung erhalten.
- Adressetiketten Fügen Sie mehrere Anschriften ein oder importieren Sie eine CSV-Datei. Jede Adresse landet automatisch auf einem eigenen Etikett.
- Absenderetiketten Geben Sie Ihre Absenderadresse einmal ein und verteilen Sie sie auf alle noch freien Positionen des Bogens.
- QR-Code-Etiketten Erzeugen Sie einen QR-Code mehrfach oder mehrere Inhalte zeilenweise. Jeder Code wird im Browser berechnet und als Vektorgrafik gezeichnet.
- Barcode-Etiketten Geben Sie einen oder mehrere Barcodewerte ein. Jeder Wert erscheint auf einem eigenen Etikett, die fehlende Prüfziffer wird bei EAN automatisch ergänzt.
- Inventaretiketten Erzeugen Sie nummerierte Etiketten mit frei wählbarem Präfix, Startnummer und Stellenzahl, auf Wunsch mit QR-Code, der direkt auf Ihren Inventareintrag verweist.
- Ordnerrücken Geben Sie pro Zeile einen Ordnertitel ein. Die Beschriftung lässt sich waagerecht oder senkrecht ausgeben, je nachdem, wie der Ordner im Regal steht.
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