Fortlaufende Inventaretiketten erstellen
Erzeugen Sie nummerierte Etiketten mit frei wählbarem Präfix, Startnummer und Stellenzahl, auf Wunsch mit QR-Code, der direkt auf Ihren Inventareintrag verweist.
Vor dem Druck: Papierformat A4, Skalierung 100 % und Ränder „Keine“ einstellen. Den ersten Durchlauf am besten auf Normalpapier.
So sitzt der Ausdruck auf Anhieb
- Vorlage prüfen: Maße, Spalten und Zeilen stehen auf der Verpackung des Etikettenbogens. Passt keine Vorlage, tragen Sie die Werte unter „Eigene Maße“ ein.
- Testbogen drucken: Die Umrisse zuerst auf Normalpapier drucken, den Ausdruck hinter den Etikettenbogen halten und gegen das Licht prüfen.
- Skalierung abschalten: Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ oder exakt 100 % wählen, niemals „An Seite anpassen“.
- Fein korrigieren: Bleibt ein Versatz, verschieben Sie den gesamten Druck über Korrektur X/Y in Schritten von 0,5 mm.
Inventarnummern, die zur Liste passen
Eine Inventarnummer ist nur so viel wert wie die Systematik dahinter. Bewährt hat sich ein sprechendes Präfix, eine feste Stellenzahl und keine Lücken: INV-0001 bis INV-0250 sortiert in jeder Tabelle richtig, IT-1 bis IT-250 dagegen nicht. Die feste Stellenzahl kostet nichts und erspart später das Nachbessern in Filtern, Sortierungen und Exporten.
Nützlich werden die Etiketten vor allem mit einem Code darauf. Tragen Sie unter QR-Code-Basisadresse den Pfad Ihres Systems ein und setzen Sie den Platzhalter an die Stelle der Nummer, etwa eine Adresse im internen Netz, die auf den Datensatz zeigt. Jedes Etikett bekommt dann seinen eigenen Link, und wer vor dem Gerät steht, ist mit einem Scan beim richtigen Eintrag statt in der Suchmaske. Alternativ genügt ein CODE128-Barcode, wenn ohnehin mit Handscanner gearbeitet wird.
Beim Material lohnt sich der Aufpreis. Papier löst sich an Geräten, in Werkstätten und überall dort, wo gewischt wird. Folien- oder Polyesteretiketten sind wischfest, halten Reinigungsmittel aus und reißen beim Ablöseversuch, was der Manipulationssicherheit hilft. Auf rauen, staubigen oder öligen Oberflächen hält allerdings kein Selbstklebeetikett dauerhaft; dort führt kein Weg an Schraub- oder Nietschildern vorbei.
Häufige Fragen
Wie verknüpfe ich die Etiketten mit meiner Inventarliste?
Tragen Sie unter „QR-Code-Basisadresse“ die Adresse Ihres Systems ein und setzen Sie {id} an die Stelle der Inventarnummer, zum Beispiel https://intern.example.de/inventar/{id}. Jedes Etikett bekommt dann seinen eigenen Link.
Welche Etiketten halten auf Geräten und Möbeln?
Für Inventar empfehlen sich Folien- oder Polyesteretiketten: Sie sind wischfest, reißen beim Ablösen und sind damit manipulationssicherer als Papier. Auf rauen oder öligen Oberflächen hält kein Selbstklebeetikett dauerhaft.
Kann ich die Etiketten mit einem Rahmen versehen?
Ja. Unter „Gestaltung“ stehen 26 Zierrahmen zur Wahl, je zwei zu 13 Kunststilen von der Renaissance bis zur Gegenwart. Jeder Rahmen lässt sich farbig oder in Schwarz-weiß drucken; die Schwarz-weiß-Fassung ist für Laserdrucker ohne Farbe gedacht. Der Innenabstand wird automatisch vergrößert, damit der Text nie unter dem Rahmen liegt.
Kann ich ein Logo oder ein Symbol aufs Etikett setzen?
Ja, beides. Unter „Bild & Symbol“ stehen 1512 Symbole zur Wahl, durchsuchbar auf Deutsch, in drei Strichstärken und in frei wählbarer Farbe. Alternativ lässt sich eine eigene Bilddatei einsetzen (PNG, JPEG, WebP oder SVG); sie wird im Browser gelesen und nicht hochgeladen. Platzierbar ist beides links, rechts, über oder unter dem Text sowie als blasser Hintergrund.
Weitere Etikettengeneratoren
Alle Werkzeuge nutzen dasselbe Raster, dieselben Formatvorlagen und dieselben Zierrahmen. Beim Wechsel bleiben Bogenformat und Gestaltung erhalten.
- Adressetiketten Fügen Sie mehrere Anschriften ein oder importieren Sie eine CSV-Datei. Jede Adresse landet automatisch auf einem eigenen Etikett.
- Absenderetiketten Geben Sie Ihre Absenderadresse einmal ein und verteilen Sie sie auf alle noch freien Positionen des Bogens.
- QR-Code-Etiketten Erzeugen Sie einen QR-Code mehrfach oder mehrere Inhalte zeilenweise. Jeder Code wird im Browser berechnet und als Vektorgrafik gezeichnet.
- Barcode-Etiketten Geben Sie einen oder mehrere Barcodewerte ein. Jeder Wert erscheint auf einem eigenen Etikett, die fehlende Prüfziffer wird bei EAN automatisch ergänzt.
- Ordnerrücken Geben Sie pro Zeile einen Ordnertitel ein. Die Beschriftung lässt sich waagerecht oder senkrecht ausgeben, je nachdem, wie der Ordner im Regal steht.
- Freier Etikettenbogen Definieren Sie ein eigenes Raster in Millimetern. Damit lassen sich auch unbekannte, ausländische oder bereits angebrochene Etikettenbögen sauber bedrucken.
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