QR-Code-Etiketten kostenlos erstellen
Erzeugen Sie einen QR-Code mehrfach oder mehrere Inhalte zeilenweise. Jeder Code wird im Browser berechnet und als Vektorgrafik gezeichnet.
Vor dem Druck: Papierformat A4, Skalierung 100 % und Ränder „Keine“ einstellen. Den ersten Durchlauf am besten auf Normalpapier.
So sitzt der Ausdruck auf Anhieb
- Vorlage prüfen: Maße, Spalten und Zeilen stehen auf der Verpackung des Etikettenbogens. Passt keine Vorlage, tragen Sie die Werte unter „Eigene Maße“ ein.
- Testbogen drucken: Die Umrisse zuerst auf Normalpapier drucken, den Ausdruck hinter den Etikettenbogen halten und gegen das Licht prüfen.
- Skalierung abschalten: Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ oder exakt 100 % wählen, niemals „An Seite anpassen“.
- Fein korrigieren: Bleibt ein Versatz, verschieben Sie den gesamten Druck über Korrektur X/Y in Schritten von 0,5 mm.
QR-Codes, die im Browser entstehen und nicht auf einem fremden Server
Die meisten kostenlosen QR-Generatoren im Netz erzeugen den Code auf ihrem eigenen Server. Das ist bequem und in vielen Fällen unproblematisch, bei WLAN-Passwörtern, internen Adressen oder Kundendaten aber die falsche Stelle. Hier wird der Code von einer Bibliothek berechnet, die von diesem Server ausgeliefert und im Browser ausgeführt wird. Was im Eingabefeld steht, verlässt Ihr Gerät nicht, und es entstehen keine Kurzlinks, die später abgeschaltet werden könnten.
Für die Lesbarkeit rechnen Sie mit etwa einem Zehntel des Abstands, aus dem gescannt wird. Ein Etikett am Regal, das aus 30 cm gelesen wird, braucht rund 3 cm Kantenlänge. Genauso wichtig ist die Menge an Inhalt. Je länger der Text, desto feiner das Muster und desto empfindlicher der Ausdruck. Eine kurze Adresse ergibt ein grobes, robustes Muster, das auch auf einfachem Papier und bei schwachem Toner zuverlässig gelesen wird.
Die Codes entstehen als Vektorgrafik und bleiben deshalb in jeder Druckauflösung scharf, auch auf sehr kleinen Etiketten. Lassen Sie rund um den Code eine ruhige Zone frei. Der Innenrand sorgt dafür automatisch. Ein Zierrahmen ist mit QR-Codes gut vereinbar, solange er die Ruhezone nicht berührt; der zusätzliche Innenabstand wird beim Wechsel des Rahmens selbsttätig mit eingerechnet.
Häufige Fragen
Wie erstelle ich ein WLAN-Etikett für Gäste?
Wählen Sie als Inhaltstyp „WLAN-Zugang“ und tragen Sie Netzwerkname, Passwort und Verschlüsselung ein. Wer den Code scannt, verbindet sich ohne Tippen. Das Passwort steht im Code. Hängen Sie das Etikett also nur dort auf, wo Gäste ohnehin Zugang haben sollen.
Wie groß muss ein QR-Code sein, damit er zuverlässig scannt?
Die Codefläche sollte mindestens ein Zehntel des Scanabstands betragen. Für 30 cm Abstand reichen etwa 3 cm Kantenlänge. Kürzere Inhalte ergeben gröbere und damit robustere Muster. Nutzen Sie bei langen Adressen besser einen Kurzlink.
Werden die QR-Inhalte an einen Dienst gesendet?
Nein. Die Codes werden von einer lokal ausgelieferten JavaScript-Bibliothek direkt in Ihrem Browser berechnet. Es wird kein externer QR-Dienst und kein Content Delivery Network aufgerufen.
Kann ich die Etiketten mit einem Rahmen versehen?
Ja. Unter „Gestaltung“ stehen 26 Zierrahmen zur Wahl, je zwei zu 13 Kunststilen von der Renaissance bis zur Gegenwart. Jeder Rahmen lässt sich farbig oder in Schwarz-weiß drucken; die Schwarz-weiß-Fassung ist für Laserdrucker ohne Farbe gedacht. Der Innenabstand wird automatisch vergrößert, damit der Text nie unter dem Rahmen liegt.
Kann ich ein Logo oder ein Symbol aufs Etikett setzen?
Ja, beides. Unter „Bild & Symbol“ stehen 1512 Symbole zur Wahl, durchsuchbar auf Deutsch, in drei Strichstärken und in frei wählbarer Farbe. Alternativ lässt sich eine eigene Bilddatei einsetzen (PNG, JPEG, WebP oder SVG); sie wird im Browser gelesen und nicht hochgeladen. Platzierbar ist beides links, rechts, über oder unter dem Text sowie als blasser Hintergrund.
Weitere Etikettengeneratoren
Alle Werkzeuge nutzen dasselbe Raster, dieselben Formatvorlagen und dieselben Zierrahmen. Beim Wechsel bleiben Bogenformat und Gestaltung erhalten.
- Adressetiketten Fügen Sie mehrere Anschriften ein oder importieren Sie eine CSV-Datei. Jede Adresse landet automatisch auf einem eigenen Etikett.
- Absenderetiketten Geben Sie Ihre Absenderadresse einmal ein und verteilen Sie sie auf alle noch freien Positionen des Bogens.
- Barcode-Etiketten Geben Sie einen oder mehrere Barcodewerte ein. Jeder Wert erscheint auf einem eigenen Etikett, die fehlende Prüfziffer wird bei EAN automatisch ergänzt.
- Inventaretiketten Erzeugen Sie nummerierte Etiketten mit frei wählbarem Präfix, Startnummer und Stellenzahl, auf Wunsch mit QR-Code, der direkt auf Ihren Inventareintrag verweist.
- Ordnerrücken Geben Sie pro Zeile einen Ordnertitel ein. Die Beschriftung lässt sich waagerecht oder senkrecht ausgeben, je nachdem, wie der Ordner im Regal steht.
- Freier Etikettenbogen Definieren Sie ein eigenes Raster in Millimetern. Damit lassen sich auch unbekannte, ausländische oder bereits angebrochene Etikettenbögen sauber bedrucken.
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